Es ist kein guter Start in einen Sonntag, wenn das erste, was man bei Twitter zu lesen bekommt, das Ende von Superlevel verkündet. Wer es nicht kennt: Superlevel ist (noch) eine Gaming-Seite, die sich primär mit Indie-Games befasst, aber auch abseits dessen viele spielerelevante Themen aufgebracht hat. Einige Zeit fand sich auch der tägliche Spiele-Podcast Insert Moin unter dem Dach von Superlevel. Fabu hat zudem noch das Format Doomian aus der Taufe gehoben; eine Art Call-in-Sendung zu Themen, die er im Vorfeld nicht kennt.

Ich muss dazu sagen, ich habe Superlevel nie wirklich ernsthaft verfolgt; ich könnte euch nichtmal sagen, wer neben Fabu alles Teil des Teams war. Gab es dort interessante Themen, stieß ich meist per Twitter drauf und habe den jeweiligen Artikel gelesen, das war es dann auch. Trotzdem ist das Ende schade, auch für mich. Ohne dass ich es gemerkt hätte, war Superlevel wohl doch ein stärkerer Teil meiner Informationsbeschaffung. Viele, die mich nur von LastLife her kennen, wissen zum Teil gar nicht, dass dies unser „zwangloses Nachfolge-Projekt“ zu einer anderen Gaming-Seite ist: GameRadio. Insofern kann ich nachfühlen, wie es dem Team jetzt wohl gehen mag, auch wenn die Gründe für das Ende von GameRadio wohl anderer Natur waren als bei Superlevel.

Den Leuten wünsche ich auf jeden Fall alles Gute für Nachfolge-Projekte wie das eiligst aufgestellte Lost Levels oder eben Doomian, aber auch viel Erfolg für Projekte, die sie zukünftig abseits von Spiele-Journalismus starten werden. Ich bin sicher, dass wir in Zukunft noch einiges von ihnen hören werden und ihre Stimme innerhalb der Videospielwelt noch nicht verklungen ist. Danke für die 8 1/2 Jahre Unterhaltung und interessante Themen, von denen ich vermutlich nur einen sehr geringen Bruchteil mitbekommen habe!