Es begann irgendwann Samstag Nacht: Mir fiel auf, dass mein Xbox-One-Pad – obwohl voll geladenes Akku-Pack drin war – gelegentlich einfach ausgegangen ist. Sonntag Mittag nahmen diese Probleme dann Überhand, das Pad ging bei einem Match in NHL 16 immer wieder aus. Auch der Anschluss an das USB-Ladekabel half nur kurz, irgendwann ging gar nichts mehr. Anderes Pad probiert, mit dem gleichen Akku-Pack – alles bestens. Also erstmal Spielpause eingelegt und den scheinbar defekten Controller näher untersucht.

Erste Erkenntnis nach etwas Rumprobieren: Die Xbox-Taste leuchtet bei Druck leicht auf, aber nicht ansatzweise so stark, wie sie es sollte. Also geschaut, wie sich das Pad öffnen lässt. Zum Glück bin ich da im Internet schnell fündig geworden, hatte keine Lust da jetzt groß den Weg selbst rauszufinden. Die Seitenblenden abnehmen, die fünf Torx-Schrauben rausgeschraubt und das Gehäuse abgenommen. Sichtbare Schäden wies das Innenleben keine auf, also direkt mal das USB-Kabel wieder angeschlossen. Und siehe da: Das Pad funktionierte. Mit diesem Skelett in der Hand spielte ich dann nochmal und das Pad spielte mit, es ging nicht mehr aus.

Also das Gehäuse wieder dran, Torx-Schrauben rein und Seitenteile anclipsen. Es funktionierte weiterhin. Bis mir auffiel: Der rechte Trigger war nicht korrekt im Gehäuse und blockierte. Mit etwas sanftem Dtuck habe ich ihn reinbefördert… und das Licht am Xbox-Taster erlosch. Also Seitenteil ab, Pad funktionierte wieder, dann Seitenteil direkt richtig montiert und seither macht das Pad, was es sollte.

Ist vermutlich keine dauerhafte Lösung, eher sowas wie die Ratschläge zum Beheben des Red Ring of Death an der Xbox 360, die einer Voodoo-Session nahekamen. Zur Not muss ich halt auf den zweiten Controller ausweichen und mir einen weiteren als Ersatz zulegen, aber momentan tut es mein Haupt-Controller wieder.