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Uncharted 2 – Der ultimative Talk bei LastLife.de

Schon länger hatten wir bei LastLife.de vor, über mein absolutes Lieblings-Spiel zu sprechen: Uncharted 2: Among Thieves. Es hat eine ganze Weile und allerlei glückliche Umstände gebraucht, bis wir das tun konnten, aber es ist vollbracht und kann endlich online gehen – und statt nur die Meinung von Tobi und mir zu hören, ist jetzt auch Jan mit an Bord. Entstanden ist daraus ein zweistündiger Talk, den wir der einfacheren Verdaubarkeit wegen auf vier Teile zu ca. 30 Minuten aufgeteilt haben.

Im ersten Teil geht es primär darum, wie dieser Talk zustandegekommen ist und wir sprechen schonmal etwas über Charaktere, die Synchronisation und den Humor von Uncharted 2. In den weiteren Teilen werden wir dann stärker auf einzelne Kapitel und Momente eingehen.

Randnotiz zur Veröffentlichung: Wir hätten die Teile auch problemlos ohne Gameplay hochladen können mit einfach nur einem Hintergrundbild zur Untermalung. Das fand ich aber etwas langweilig und habe daher Trailer reingeschnitten und an passenden Stellen selbstaufgezeichnetes Gameplay oder Bilder. Anschauen lohnt also, selbst wenn zumindest im ersten Teil der Anteil der Trailer deutlich höher liegt. Folge daraus ist, dass Sony Interactive Entertainment America Teile des Videos für sich reklamiert. Lustigerweise monetarisieren sie mit einem ihrer Kanäle das Video für sich, während ein anderer ihrer Kanäle die Monetarisierung untersagt. Nein, alles gut mit dem ContentID-System bei Youtube, hehe.


Endlich wieder Multiplattform!

In der vergangenen Konsolen-Generation hatte ich ja die Vertreter beider Lager bei mir stehen: Microsofts Xbox 360 neben Sonys PlayStation 3. Eigentlich sollte die neue Konsolengeneration bei mir mit einer PlayStation 4 Einzug halten, Amazon hatte bei der Vorbestellung jedoch Mist gebaut und nach einigem Warten habe ich dann aufgegeben und zur Xbox One gegriffen. Letztlich war ich dann doch froh darüber – die Xbox One hatte deutlich mehr Titel, die mich interessierten, allen voran Dead Rising 3, Sunset Overdrive oder auch Forza Horizon 2. Die PS4 bekam ihre für mich interessanten Titel leider erst später – Uncharted 4 (und die Nathan Drake Collection), Ratchet & Clank, etc.

Es war ja klar, dass die PlayStation 4 irgendwann bei mir Einzug halten würde. Mit der Trophy-Aktion, bei der man für verdiente Trophäen auf PlayStation 3 und PlayStation Vita (beide in meinem Besitz) einen Amazon-Gutschein für den Kauf einer PS4 erhalten hat, war es dann soweit. Ich bekam als Gutschrift die maximal möglichen 75€ und suchte bei Amazon nach einem passenden Bundle. Mit Nathan Drake Collection gab es keines, mit Uncharted 4 hingegen schon. Das konnte man aber zum gleichen Zeitpunkt digital auch für deutlich weniger kriegen, also entschied ich mich, mir das Bundle mit No Man’s Sky zuzulegen und Uncharted 4 dafür digital zu erwerben.

Am 12. August war die PS4 samt No Man’s Sky dann hier, schnell noch beim Bruder meiner Freundin InFamous: Second Son ausgeliehen und kurz darauf war auch Uncharted 4 digital erworben. Killzone: Shadow Fall und Tomb Raider hatte ich ebenfalls, zunächst mal war für mich aber das neueste Abenteuer von Nathan Drake wichtig. Das war dann am 14. August auch direkt durchgezockt, nach einer nächtlichen Session. Wider meines Erwarten ein super Spiel, Uncharted 2 bleibt aber klar der König der Reihe!

Mancher mag sich fragen, warum ich beide Konsolen haben muss. Zu Zeiten von GameRadio hätte ich gesagt, um auch ja alles wichtige spielen zu können. Im Grunde gilt das aber auch heute noch – ich will nicht auf Spiele wie Forza Horizon verzichten, aber eben auch nicht auf ein Uncharted. Zum Glück kommt mir da die Ausrichtung der Hersteller sehr entgegen: Eine PlayStation holt man sich für spannende Singleplayer-Abenteuer, Multiplayer-Action auf der Xbox. So war es bei mir in der vergangenen Konsolengeneration und so ist es auch diesmal bislang – was mich auf PlayStation 4 interessiert, sind fast ausschließlich Singleplayer-Spiele. Aber letztlich will ich weder die eine noch die andere Kiste missen.


Kuriose Controller-Eigenheiten

Es begann irgendwann Samstag Nacht: Mir fiel auf, dass mein Xbox-One-Pad – obwohl voll geladenes Akku-Pack drin war – gelegentlich einfach ausgegangen ist. Sonntag Mittag nahmen diese Probleme dann Überhand, das Pad ging bei einem Match in NHL 16 immer wieder aus. Auch der Anschluss an das USB-Ladekabel half nur kurz, irgendwann ging gar nichts mehr. Anderes Pad probiert, mit dem gleichen Akku-Pack – alles bestens. Also erstmal Spielpause eingelegt und den scheinbar defekten Controller näher untersucht.

Erste Erkenntnis nach etwas Rumprobieren: Die Xbox-Taste leuchtet bei Druck leicht auf, aber nicht ansatzweise so stark, wie sie es sollte. Also geschaut, wie sich das Pad öffnen lässt. Zum Glück bin ich da im Internet schnell fündig geworden, hatte keine Lust da jetzt groß den Weg selbst rauszufinden. Die Seitenblenden abnehmen, die fünf Torx-Schrauben rausgeschraubt und das Gehäuse abgenommen. Sichtbare Schäden wies das Innenleben keine auf, also direkt mal das USB-Kabel wieder angeschlossen. Und siehe da: Das Pad funktionierte. Mit diesem Skelett in der Hand spielte ich dann nochmal und das Pad spielte mit, es ging nicht mehr aus.

Also das Gehäuse wieder dran, Torx-Schrauben rein und Seitenteile anclipsen. Es funktionierte weiterhin. Bis mir auffiel: Der rechte Trigger war nicht korrekt im Gehäuse und blockierte. Mit etwas sanftem Dtuck habe ich ihn reinbefördert… und das Licht am Xbox-Taster erlosch. Also Seitenteil ab, Pad funktionierte wieder, dann Seitenteil direkt richtig montiert und seither macht das Pad, was es sollte.

Ist vermutlich keine dauerhafte Lösung, eher sowas wie die Ratschläge zum Beheben des Red Ring of Death an der Xbox 360, die einer Voodoo-Session nahekamen. Zur Not muss ich halt auf den zweiten Controller ausweichen und mir einen weiteren als Ersatz zulegen, aber momentan tut es mein Haupt-Controller wieder.