Update 27.11.2015:
Mittlerweile gibt es die Remote Server Administration Tools für Windows 10 auch auf Deutsch, damit sollten die Probleme der Vergangenheit angehören. Zum Download bei Microsoft geht es hier.

Ursprünglicher Post:
System-Administratoren wissen die Remote Server Administration Tools (RSAT) zu schätzen. So auch ich – zumindest unter Windows 7. Zwar hat Microsoft mittlerweile die finale Version der RSAT für Windows 10 veröffentlicht, nur installieren konnte ich sie nicht. Der Installer läuft in Sekundenschnelle durch und meldet einen Erfolg, installiert ist jedoch nichts. Ein Problem, das mir einiges Kopfzerbrechen bereitet hat – bis ich auf die Lösung gestoßen bin. Ehre, wem Ehre gebührt: Die Lösung verdanke ich Bents Blog, hier geht es zu dem entsprechenden Beitrag.

Schon vorher hatte ich rausgefunden, dass eine Installation voraussetzt, dass Englisch (US) als Anzeigesprache installiert ist. Nur: Zwar ließ mich Windows dieses installieren, gebracht hatte es aber nichts. Wie auch im Blogpost beschrieben wollte die Anzeigesprache irgendein Update, bekam es aber nicht. Also diese wieder rausgeworfen und dem beschriebenen Weg gefolgt. Grob zusammengefasst:

1. Sprachpaket für Englisch (US) runterladen
2. lpksetup per Eingabeaufforderung starten
3. die entpackte Sprachdatei auswählen und installieren lassen (kann ein paar Minuten dauern)
4. Neustart
5. Installation der RSAT
6. Neustart
7. Weltherrschaft

Na gut, der letzte Punkt war gelogen, der Rest aber lief geschmeidig durch und ich kann nun auch über Windows 10 die RSAT verwenden. Der Weg ist ohne Zweifel umständlich, zumal es mir das halbe Startmenü zerfetzt hat, aber bis es eine deutsche Sprachfassung der RSAT gibt, muss es eben so gehen. Übrigens werden neuerdings einfach direkt ALLE Bestandteile der RSAT installiert – wer da ausmisten will, kann dies wie gewohnt über die Windows-Features machen.